Wie erkennt man ihn ?
Der Hopfen mit dem lateinischen Namen Humulus lupulus wird auch als Wein des Nordens, heimische Sarsaparille und Goldhopfen bezeichnet.
Er ist eine sommergrüne Kletterpflanze, die durch ihr Rhizom mehrjährig ist. Seine langen Stängel können fast 10 Meter (30 Zoll) lang sein und rollen sich schnell im Uhrzeigersinn auf.
Wie wird er angebaut und geerntet ?
Hopfen wird seit Jahrhunderten industriell zur Bierherstellung angebaut. Seine Blätter ähneln ein wenig den Blättern einer Weinrebe. Die Blütezeit ist im Sommer, am besten bei einem sonnigen oder halbschattigen Standort. Die Blüten der männlichen Pflanzen sind kleine Rispen, während die Blüten der weiblichen Pflanzen zapfenförmig sind (Strobiles). Sie sind gelbgrün und mit Haaren bedeckt, die eine gelbe, pulverförmige Substanz absondern : Lupulin (oder Lupulin). Die Strobiles werden gegen Ende des Sommers geerntet.
- Auspflanzen : in Töpfe.
- Anpflanzung : im Frühjahr nach dem Frost.
- Aussaat im Freiland : Spätherbst, Keimung im folgenden Frühjahr.
- Auflaufen : zwischen 15 Tagen und 2 Monaten.
- Abstand zwischen den Pflanzen : 1 Meter (3 Zoll).
- Boden : feucht, leicht, durchlässig.
- Kompostbedarf : beim Pflanzen und jedes Frühjahr.
- Mulch : im Sommer und im Winter.
- Wasserbedarf : regelmäßig außer im Winter.
- Mögliche Kultur im Topf : ja, zum Klettern.
Medizinische Eigenschaften
Der Hopfen ist angezeigt :
- bei nervösen, ängstlichen, neurotischen und depressiven Zuständen.
- in der Prämenopause und Menopause wegen seiner Wirkung gegen Hitzewallungen und Osteoporose.
- um das Einschlafen zu erleichtern und den Schlaf aufrechtzuerhalten, (oft in Verbindung mit Baldrian).
- bei Verdauungsstörungen sowie Magen- und Darmkrämpfen.
Achtung : Hopfen darf nicht bei Personen verwendet werden, die ein Risiko für hormonabhängigen Krebs haben! Dieser wird nämlich die Wirkung der Östrogenhormone nachahmen, mit einem sicheren krebserregenden Risiko.
Aktualisiert am 09 Dezember 2022 um 16:22